In den Aufrufen und Kommentaren, die nach der Verhinderung der Aufführung von Claude Lanzmanns Film „Warum Israel“ veröffentlicht wurden, findet sich in verschiedenen Variationen der Hinweis auf dessen Film „Shoah“: „Wir halten es für unerträglich, […] dass ein Film von Claude Lanzmann, französischer Jude, Résistancekämpfer und Regisseur von ‚Shoah‘, der bedeutendsten Dokumentation über die Vernichtung der europäischen Jüdinnen und Juden, in Deutschland zum Angriffsziel einer militanten Blockade werden kann“, beschwert sich etwa das Bündnis gegen Hamburger Unzumutbarkeiten; „Bei ‚Warum Israel‘ handelt es sich um einen Film des in Frankreich lebenden Juden Lanzmann, der mit dem Monumentalwerk ‚Shoah‘ einen immens wichtigen Beitrag zur Erinnerung an die Opfer des Holocaust geleistet hat“, heißt es in einem Aufruf, den die Hamburger Veranstalter der verhinderten Filmaufführung unter anderem von Lanzmann selbst haben unterschreiben lassen.
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